Filterbeutel spielen eine entscheidende Rolle in der Papierindustrie. Sie werden häufig in der Zellstofffiltration und bei der Reinigung von fertigem Papier eingesetzt. Während des gesamten Papierherstellungsprozesses bestimmt die Qualität des Zellstoffs direkt die Festigkeit, Gleichmäßigkeit und Oberflächenqualität des Endpapiers, und ein effizientes und stabiles Filtrationssystem ist einer der Schlüsselfaktoren zur Sicherstellung der Zellstoffqualität.

Während der Zellstoffaufbereitung werden Rohstoffe wie Holzzellstoff oder recycelter Papierzellstoff aufgebaut, gesiebt und chemisch behandelt, wobei eine Suspension entsteht, die eine große Menge Fasern, Wasser und eine kleine Menge Verunreinigungen enthält. Diese Verunreinigungen können unzersetzte Fasern, Sandpartikel, Kolloide, Tintenrückstände und feine Feststoffe umfassen. Wenn sie nicht effektiv entfernt werden, können sie die Papierqualität negativ beeinflussen und sogar zu Geräteverschleiß, Verstopfungen oder Produktionsunterbrechungen führen. Daher ist eine effiziente Filtration ein wesentlicher Schritt im Prozess.

Filterbeutel spielen in dieser Phase eine wichtige Rolle. Mit ihrer spezifischen Faserstruktur und dem Porengrößendesign können sie Verunreinigungen unterschiedlicher Partikelgrößen effektiv speichern und gleichzeitig eine hohe Durchflussrate aufrechterhalten und so eine stabile Fest-Flüssigkeit-Trennung erreichen. Gleichzeitig neigen Fasern im Pulp dazu, eine „Faservorschicht“ auf der Oberfläche des Filterbeutels zu bilden, was die Filtrationseffizienz und Präzision weiter verbessert. Diese selbstverstärkende Filtrationseigenschaft verschafft Filterbeuteln einen einzigartigen Vorteil bei Zellstofffilteranwendungen.

Empfohlene Filterbeuteltypen

PP Polypropylene Filter Bags

PP (Polypropylen) Filterbeutel

PP-Filterbeutel gehören zu den am weitesten verbreiteten Optionen zur Zellstofffiltration. Sie bieten eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen Säuren und Alkalien sowie eine starke chemische Stabilität. Das Material reagiert nicht leicht mit den im Pulp vorhandenen Chemikalien, was es für die meisten Standardfiltrationsbedingungen geeignet macht.
Außerdem sind PP-Filterbeutel leicht, kosteneffizient und flexibel in der Verarbeitung. Sie eignen sich besonders gut für Hochfluss-Papierfertigungslinien. Sie funktionieren auch gut in der Verarbeitung von recyceltem Zellstoff und in Systemen zur Rückgewinnung von weißem Wasser.

PTFE-Filterbeutel

PTFE (Polytetrafluorethylen) Filterbeutel sind bekannt für ihre hervorragende Korrosionsbeständigkeit und außergewöhnliche chemische Trägheit. Sie können über lange Zeit unter harten Bedingungen wie starken Säuren, starken Alkalien und hohen Temperaturen stabil arbeiten.
Bei der Zellstoffpräparation werden häufig verschiedene chemische Zusätze wie Bleichmittel und Dispergiermittel verwendet, um den pH-Wert anzupassen und die Pulpenleistung zu verbessern. Diese Chemikalien können gewöhnliche Filtermaterialien abbauen. PTFE-Filterbeutel widerstehen dieser chemischen Korrosion effektiv und gewährleisten so einen stabilen Filtrationsprozess. Sie eignen sich besonders für die hochwertige Papierproduktion oder komplexe chemische Pulping-Systeme.
Darüber hinaus hilft ihre Antihaftoberfläche, Verstopfungen zu reduzieren und die Lebensdauer zu verlängern.

Filmedia® Anpassbare Lösungen

Starke Anti-Verstopfungsfähigkeit: Verlängert die Austauschzyklen und senkt die Wartungskosten.

Anpassbare Struktur: Unterstützt verschiedene Größen, Präzisionsstufen und Installationsmethoden.

Kompatibel mit Automatisierungssystemen: Erleichtert die Integration mit modernen Papierherstellungsanlagen.

Hochdurchsatz-Design: Passt sich an hochkonzentrierte, hochdurchflussreiche Zellstoffbedingungen an.

Ausgezeichnete Abriebbeständigkeit: Widerstand gegen langfristige Fasererosion.